Geschäftsbericht 2025
Wiener Gesundheitsverbund
Wiener Gesundheitsverbund
Der Wiener Gesundheitsverbund ist mit 7 Kliniken, 9 Pflegewohnhäusern und dem Therapiezentrum Ybbs der größte Gesundheitsdienstleister Österreichs. Mehr als 30.000 Mitarbeiter*innen sorgen an 365 Tagen im Jahr für eine verlässliche Versorgung der Patient*innen und Bewohner*innen.
Der Geschäftsbericht 2025 zeigt die medizinischen Schwerpunkte, organisatorischen Meilensteine und zentralen Kennzahlen des Berichtsjahres im Wiener Gesundheitsverbund.
in Zahlen
Als Unternehmung der Stadt Wien verfügt der Wiener Gesundheitsverbund über folgende Leitungs- und Aufsichtsorgane:
Generaldirektion
Der Vorstand der Generaldirektion besteht aus drei Vorstandsmitgliedern:
Generaldirektorin
Mag.a Dr.in Evelyn Kölldorfer-Leitgeb
Generaldirektorin-Stellvertreter
DI Herwig Wetzlinger
Medizinischer Direktor
Dr. Michael Binder
Organe
1. Gemeinderat
2. Stadtsenat
3. Gemeinderatsausschuss (Unterausschuss)
4. Der*die Bürgermeister*in
5. Der*die für die Unternehmung zuständige, amtsführende Stadträt*in
6. Der*die Magistratsdirektor*in
7. Der*die Generaldirektor*in und der*die Direktor*in
8. Der*die Direktor*in oder der*die Leiter*in des Vorstandsbereichs der Unternehmung für seinen oder ihren Wirkungsbereich
(gemäß Wiener Gesundheitsverbund-Statut, § 3 ff)
Aufsichtsgremium
Zur Kontrolle stand der Generaldirektion und den Organen im Jahr 2025 folgendes Aufsichtsgremium zur Seite:
Vorsitzende:
Mitglieder:
Damit die medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung Wiens auch in Zukunft gesichert ist, setzt der Wiener Gesundheitsverbund auch 2025 auf ein Bündel an Maßnahmen. Besonders wichtig ist, dass die Einrichtungen und ihre Ausstattung stets am Puls der Zeit bleiben und Fachkräfte vorausschauend ausgebildet, gewonnen und gebunden werden. Im Jahr 2025 wurden in all diesen Bereichen wesentliche Schritte gesetzt.
Der Wiener Gesundheitsverbund setzt seit 2022 das größte Modernisierungsprogramm seiner Geschichte um. Bis 2040 werden alle Kliniken im laufenden Betrieb saniert oder neu gebaut. Die Stadt Wien investiert dafür bis 2030 rund 3,3 Milliarden Euro in die Spitalsinfrastruktur.
Im Jahr 2025 eröffnete unter anderem in der Klinik Favoriten ein neuer Zubau für das Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation. Im AKH Wien wurde das neue Stationsgebäude Süd mit 88 Betten, 45 Therapieräumen und einer Tagesklinik fertiggestellt. In der Klinik Donaustadt fand der Spatenstich für eine neue Speiseversorgung auf 9.400 m2 statt. In der Klinik Ottakring wurde der Rohbau der interimistischen Unfallchirurgie auf drei Stockwerken mit 3.130 m² Nutzfläche fertiggestellt.
Mehr Informationen finden Sie hier
Der Wiener Gesundheitsverbund investiert gezielt in moderne Medizintechnik, um Diagnostik und Behandlung schneller, genauer und schonender zu machen. Die Klinik Landstraße nahm 2025 eine neue biplane Angiografie-Anlage in Betrieb, die präzisere Eingriffe mit weniger Strahlen- und Kontrastmittelbelastung ermöglicht. Besonders bei Schlaganfällen und Gefäßerkrankungen bringt sie große Vorteile.
Die Klinik Donaustadt installierte ein hochmodernes, neues MRT-Gerät. Dadurch sind deutlich mehr Untersuchungen pro Woche möglich, wodurch zusätzliche Terminkapazitäten entstehen.
Seit dem Launch der neuen Diabetes-Plattform DIABASS können Patient*innen ihre Blutzuckerwerte digital übermitteln. Das ermöglicht schnellere Anpassungen in der Behandlung und weniger Ärzt*innen-Besuche.
2025 gab es im Wiener Gesundheitsverbund auch einige medizinische Premieren: Die Klinik Floridsdorf hat beispielsweise erstmalig in Österreich eine Herz-Bypass-Operation mit dem Da Vinci-Roboter durchgeführt.
Um neue Fachkräfte zu sichern und bestehende zu halten, setzte der Wiener Gesundheitsverbund 2025 diverse Maßnahmen.
Mit der Recruiting-Kampagne „Teil von etwas Großem“ stärkte er seine Position als attraktiver Arbeitgeber. 2025 wurden im Kampagnen-Zeitraum im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum rund 8.000 mehr Bewerbungen verzeichnet.
Mit der Initiative #Nurses4Vienna erschloss der Gesundheitsdienstleister neue Wege in der internationalen Fachkräftegewinnung: In Kooperation mit internationalen Partneruniversitäten bildet er Pflegekräfte aus Drittstaaten aus und integriert sie langfristig im Wiener Gesundheitssystem.
Parallel dazu nutzte der Wiener Gesundheitsverbund bestehende Aus- und Weiterbildungsstrukturen konsequent weiter. 2025 gab es 5.798 Ausbildungsplätze im Wiener Gesundheitsverbund, zudem nahmen Mitarbeiter*innen an 258.553 Fort- und Weiterbildungen teil.
Mehr Informationen finden Sie im Personalbericht 2025.
Um die Akutkliniken zu entlasten und Ressourcen effizient zu nutzen, baut der Wiener Gesundheitsverbund auch 2025 auf die sogenannte „abgestufte Versorgung“. Diese kommt insbesondere bei Patient*innen zum Einsatz, die nach einer Akutbehandlung weiterhin stationäre pflegerische Betreuung benötigen.
2025 wurden dafür 24 zusätzliche Betten in der Akutgeriatrie geschaffen, womit insgesamt 168 Betten in diesem Bereich im Wiener Gesundheitsverbund zur Verfügung stehen. Rund 1.284 Patient*innen wurden aus den Akutkliniken in Pflegewohnhäusern weiterbetreut.
Der Wiener Gesundheitsverbund erzielte im Jahr 2025 bedeutende Fortschritte im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit. Im Zentrum des Umweltmanagements steht die konsequente Umsetzung von Maßnahmen zur Ressourcenschonung, Emissionsreduktion und Steigerung der Energieeffizienz – stets im Einklang mit dem Wiener Klimafahrplan.
Besonders hervorzuheben ist der weitere Ausbau der Photovoltaik. In der Klinik Favoriten wurde im Juni 2025 eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Seitdem erzeugte sie bereits 36 MWh Strom und trug zur Einsparung von 21 Tonnen CO₂-Äquivalenten (CO₂e) bei. Auch im Bereich Abfallmanagement erzielte der Wiener Gesundheitsverbund Fortschritte: Das Aufkommen an Küchen- und Speiseabfällen wurde um 3 % reduziert. Darüber hinaus sparte die Klinik Donaustadt durch die Verwertung von Altspeiseöl zu Biodiesel rund 17 Tonnen CO₂e ein.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Ausweitung des Programms „Beratung klimafreundliche Gesundheitseinrichtungen“ der Gesundheit Österreich GmbH (GÖG). Im Jahr 2025 wurde die Teilnahme nahezu auf den gesamten Wiener Gesundheitsverbund ausgeweitet. Das Programm unterstützt Gesundheitseinrichtungen dabei, ihre Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsaktivitäten systematisch weiterzuentwickeln. Dazu werden klimarelevante Bereiche analysiert und gemeinsam mit Expert*innen Maßnahmen, unter anderem in den Bereichen Abfall- und Ressourcenmanagement, Grünraumgestaltung sowie nachhaltige Beschaffung, entwickelt, umgesetzt und evaluiert.
Im Jahr 2025 gab es eine Vielzahl an Neuigkeiten und Highlights im Wiener Gesundheitsverbund. Hier einige exemplarische Beispiele.
Der Wiener Gesundheitsverbund hat in der medizinischen Bildgebung einen weiteren Meilenstein erreicht. Magnetresonanzbilder werden nun mithilfe Künstlicher Intelligenz optimiert. Dafür wurden die MRT-Geräte in den Kliniken Donaustadt und Floridsdorf mit modernster KI gestützter Technologie aufgerüstet. Das ermöglicht mehr Bilddetails bei kürzerer Untersuchungszeit und schafft die Grundlage für eine schnellere und präzisere Diagnostik zum Wohl der Patient*innen.
Im März wurde der neue Zubau für das Institut für Physikalische Medizin und Rehabilitation in der Klinik Favoriten eröffnet. Im Institut werden Patient*innen aus allen Abteilungen während der stationären Behandlung mit einem breiten und umfassenden Therapieangebot begleitet. Allein im Jahr 2024 wurden rund 30.000 physiotherapeutische und 34.000 ergotherapeutische Leistungen angeboten.
Der Wiener Gesundheitsverbund und die FH Campus Wien setzen mit #Nurses4Vienna ein innovatives Modell zur Anwerbung und Integration internationaler Gesundheits- und Krankenpflegepersonen um. Innerhalb von fünf Jahren sollen bis zu 600 qualifizierte Pflegekräfte aus Drittstaaten nach Wien kommen und langfristig im städtischen Gesundheitssystem mitarbeiten. Die Initiative basiert auf Kooperationen mit internationalen Partneruniversitäten und umfasst eine umfassende sprachliche, fachliche und soziale Vorbereitung.
Der Wiener Gesundheitsverbund investiert in die notfallmedizinische Versorgung und errichtet am Gelände der Klinik Ottakring ein neues Gebäude für die Unfallchirurgie. Nur 9 Monate nach Baustart im November 2024 konnte der Rohbau des Holzgebäudes im Juli 2025 fertiggestellt werden – ein wichtiger Meilenstein im Projektverlauf. Die Inbetriebnahme folgt 2026.
Im September erfolgte der Spatenstich für den Neubau der Produktionsküche in der Klinik Donaustadt. Bis Ende 2027 wird hier auf rd. 9.400 m² die neue Speisenversorgung errichtet. Diese umfasst die Produktionsküche, ein Restaurant für die Mitarbeiter*innen sowie Büroräumlichkeiten. In Zukunft wird von dort aus auch die Klinik Floridsdorf mitversorgt und pro Tag werden ca. 11.500 Mahlzeiten für die Patient*innen sowie ca. 2.000 Mahlzeiten für die Mitarbeiter*innen gekocht.
Die topmoderne biplane Angiographie-Anlage in der Klinik Landstraße bietet völlig neue, minimalinvasive Möglichkeiten bei der Versorgung von Patient*innen mit Schlaganfall, Aneurysma, chronischen Blutungen im Schädel oder bei Gefäßfehlbildungen im Gehirn. Die Anlage erweitert nicht nur die diagnostischen Möglichkeiten, sondern stärkt die Interventionelle Radiologie als unverzichtbaren Pfeiler einer modernen und patient*innenen-orientierten Spitzenmedizin.
Dank des neuen MRT-Geräts können Krebs-Patient*innen am Zentrum für Radioonkologie und Strahlentherapie der Klinik Donaustadt noch schneller mit der Bestrahlung beginnen. Das Gerät steht ausschließlich für die Planung der Therapie von radioonkologischen Patient*innen zur Verfügung. Das ermöglicht 20-mal mehr MRT-Termine pro Woche.
Die Klinik Landstraße hat im Oktober einen OP-Roboter der neuesten Generation in Betrieb genommen. Das neue Da Vinci Operationssystem kommt in der minimalinvasiven Chirurgie und in der Gynäkologie zum Einsatz. Gleichzeitig wurde die umfassende Sanierung des OP-Bereichs abgeschlossen, der die technischen und betriebsorganisatorischen Anforderungen des Da Vinci Operationssystems berücksichtigt.
In seinen 7 Kliniken bietet der Wiener Gesundheitsverbund Spitzenmedizin auf höchstem internationalem Niveau. Dabei sind die Kliniken in drei Versorgungsregionen organisiert:
Innerhalb jeder Versorgungsregion arbeiten 2 Partnerkliniken eng und abgestimmt zusammen. Ergänzend dazu bietet das Universitätsklinikum AKH Wien als Zentralversorger das gesamte Spektrum hochspezialisierter Medizin, universitärer Lehre und Forschung an.
1220 Wien
Langobardenstraße 122
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten im Jahresdurchschnitt | 810 |
| Beschäftigte | 3.578 |
| Stationäre Aufenthalte | 39.285 |
| Ambulanz Frequenz | 717.666 |
1210 Wien
Brünner Straße 68
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten im Jahresdurchschnitt | 706 |
| Beschäftigte | 2.722 |
| Stationäre Aufenthalte | 26.157 |
| Ambulanz Frequenz | 523.376 |
1100 Wien
Kundratstraße 3
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten im Jahresdurchschnitt | 629 |
| Beschäftigte | 2.660 |
| Stationäre Aufenthalte | 25.617 |
| Ambulanz Frequenz | 401.313 |
1030 Wien
Juchgasse 25
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten im Jahresdurchschnitt | 575 |
| Beschäftigte | 2.416 |
| Stationäre Aufenthalte | 23.803 |
| Ambulanz Frequenz | 462.554 |
1130 Wien
Wolkersbergenstraße 1
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten im Jahresdurchschnitt | 828 |
| Beschäftigte | 3.389 |
| Stationäre Aufenthalte | 27.957 |
| Ambulanz Frequenz | 528.263 |
3370 Ybbs/Donau
Persenbeugerstraße 1-3
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten im Jahresdurchschnitt | 143 |
| Beschäftigte | 340 |
| Stationäre Aufenthalte | 942 |
| Ambulanz Frequenz | 34.658 |
1160 Wien, Montleartstraße 37
Standort Penzing: 1140 Wien; Baumgartner Höhe 1
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten im Jahresdurchschnitt | 1.035 |
| Beschäftigte | 4.315 |
| Stationäre Aufenthalte | 35.708 |
| Ambulanz Frequenz | 652.029 |
1090 Wien
Währinger Gürtel 18-20
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten im Jahresdurchschnitt | 1.471 |
| Beschäftigte | 6.911* |
| Stationäre Aufenthalte | 65.079 |
| Ambulanz Frequenz | 1.886.808 |
* exkl. Beschäftigte der Med. Universität Wien
Die 9 Pflegewohnhäuser des Wiener Gesundheitsverbundes und das Therapiezentrum Ybbs schließen eine zentrale Lücke zwischen Akutklinik, Remobilisation und Langzeitpflege.
Die Bewohner*innen werden hier pflegerisch, medizinisch und therapeutisch versorgt. In 2025 betreuten die über 3.500 Mitarbeiter*innen durchschnittlich 2.472 Bewohner*innen. In 2025 führten die Mitarbeiter*innen 328.333 medizinische und therapeutische Behandlungen in den Häusern durch.
1220 Wien
Langobardenstraße 122A
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 340 |
| Mitarbeiter*innen | 523 |
| Bewohner*innen | 327 |
1210 Wien
Bentheimstraße 5
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 120 |
| Mitarbeiter*innen | 152 |
| Bewohner*innen | 117 |
1100 Wien
Bernhardtstalgasse 32
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 237 |
| Mitarbeiter*innen | 276 |
| Bewohner*innen | 233 |
1020 Wien
Engerthstraße 154
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 265 |
| Mitarbeiter*innen | 363 |
| Bewohner*innen | 250 |
1110 Wien
Dittmanngasse 5
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 339 |
| Mitarbeiter*innen | 376 |
| Bewohner*innen | 329 |
1140 Wien
Seckendorferstraße 1
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 232 |
| Mitarbeiter*innen | 461 |
| Bewohner*innen | 226 |
1230 Wien
Haeckelstraße 1A
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 295 |
| Mitarbeiter*innen | 322 |
| Bewohner*innen | 287 |
1120 Wien
Stüber-Gunther-Gasse 2
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 236 |
| Mitarbeiter*innen | 265 |
| Bewohner*innen | 225 |
1150 Wien
Kardinal-Rauscher-Platz 2
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 321 |
| Mitarbeiter*innen | 359 |
| Bewohner*innen | 310 |
3370 Ybbs/Donau
Persenbeugerstraße 1-3
2025 in Zahlen
| tatsächliche Betten Jahresdurchschnitt | 178 |
| Mitarbeiter*innen | 340 |
| Bewohner*innen | 169 |
Mit insgesamt 5.798 Ausbildungsplätzen ist der Wiener Gesundheitsverbund Österreichs größter Gesundheitsausbildner. An 5 Standorten wird ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungen angeboten. Diese sind drei großen Bereichen zuzuordnen: den Pflegeberufen, der Ärztliche Ausbildung sowie den Medizinischen, Therapeutischen, Diagnostischen Gesundheitsberufe (MTDG). 2025 setzen sich die Ausbildungsplätze wie folgt zusammen:
2.282 MTDG (inkl. Hebammen und Medizinische Assistenzberufe)
2.046 Pflege
1.470 Medizin
Ebenso wichtig wie die Ausbildung neuer Fachkräfte, ist die Weiterbildung bestehender. 2025 nahmen Mitarbeiter*innen im Wiener Gesundheitsverbund an 258.553 Fort- und Weiterbildungen teil.
Ein wesentlicher Bestandteil aller Gesundheitsausbildungen sind Praktika. Sie verbinden theoretisches Wissen mit realen Arbeitssituationen und stärken sowohl fachliche als auch soziale Kompetenzen. 2025 wurden im Wiener Gesundheitsverbund 10.123 Praktika absolviert.
2025 waren 150 Lehrlinge im Wiener Gesundheitsverbund tätig. Der Großteil davon in der Verwaltung, aber auch in Lehrberufen wie pharmazeutische-kaufmännische Assistenz oder Köch*innen.
Weitere Informationen zu den Aus- und Fortbildungen 2025 befinden sich im Personalbericht 2025. Das gesamte Ausbildungsangebot ist auf der Ausbildungswebsite abgebildet.
Campus Alsergrund

Fortbildung, Weiterbildung und Sonderausbildung
Spitalgasse 23, 1090 Wien
Campus Donaustadt

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
Langobardenstraße 122, 1220 Wien
Campus Favoriten

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
Schule für Medizinische Assistenzberufe
Kundratstraße 3, 1100 Wien
Campus Leopoldstadt

Schule für Gesundheits- und Krankenpflege
Lassallestraße 1, 1020 Wien
Hochschule Campus Wien

Bachelorstudium Gesundheits- und Krankenpflege in Kooperation mit Hochschule Campus Wien
Favoritenstraße 232, 1100 Wien
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über das Geschäftsergebnis des Berichtszeitraums 2025 im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatzerlös stieg um 7,56 %, der Personalaufwand um 4,50 % und der Sachaufwand um 7,37 %. Die Zuschüsse zur Finanzierung des laufenden Betriebes stiegen zudem um 10,19 %.
| in TEUR | 2024 | 2025 |
| Umsatzerlöse | 4.314.041 | 4.640.237 |
| Leistungserlöse | 2.795.682 | 2.970.881 |
| Personalaufwand | 2.987.329 | 3.121.883 |
| Sachaufwand gesamt | 2.366.983 | 2.541.380 |
|
690.227 | 761.565 |
|
1.676.756 | 1.779.815 |
| Gesamtaufwand | 5.354.312 | 5.663.263 |
Der Wiener Gesundheitsverbund zählt mit über 30.000 Mitarbeiter*innen zu den größten Arbeitgebern Österreichs. Der steigende Bedarf an pflegerischer, medizinischer und therapeutischer Versorgung führt zu einem wachsenden Personalstand. Der hohe Besetzungsgrad und die geringe Fluktuation im Jahr 2025 zeigen, dass die Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von Fachkräften wirksam sind.
| Personalstand | 2024 | 2025 |
| Mitarbeiter*innen absolut | 30.339 | 30.898 |
| Mitarbeiter*innen in Vollzeitäquivalenten | 27.931 | 28.343 |
| Besetzungsgrad | 95,72% | 95,69% |
| Gesamtfluktuation | 9,1% | 8,8% |
Details zum Personalstand 2025 finden Sie im Personalbericht.
Im Berichtsjahr betrug der Zugang an Anlagen insgesamt rd. EUR 599 Mio. und ist hauptsächlich auf den in Umsetzung befindlichen Rahmenbauvertrag und damit einhergehende verstärkte Bautätigkeit zurückzuführen. Der Abnutzungsgrad der Anlagen, also das Verhältnis der bisherigen Abschreibungen zu den Anschaffungskosten, blieb zum Vorjahr unverändert bei 51 %.
Die Anlagenintensität, das Verhältnis des Sachanlagevermögens zum Gesamtvermögen, erhöhte sich leicht auf rd. 73 % (Vorjahr 72 %).
Gemäß § 16 des Statuts des Wiener Gesundheitsverbundes wird die Finanzplanung für fünf Jahre erstellt. Das Anlagevermögen wird mit Zuschüssen der Stadt Wien, des Wiener Gesundheitsfonds und der Medizinischen Universität Wien finanziert.
| in TEUR | 2024 | 2025 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 6.441.891 | 6.735.372 |
| Sachanlagevermögen | 4.660.032 | 4.927.358 |
| Flüssige Mittel | 554.836 | 724.455 |
| Eigenkapital inkl. Sonderposten für Investitionszuschüsse | 4.738.829 | 4.966.528 |
| Verbindlichkeiten | 683.587 | 708.184 |
| 2024 | 2025 | in % | |
| stationäre Patient*innen | 243.631 | 244.548 | +0,4 |
| davon Tagespatient*innen | 21.113 | 21.528 | +2,0 |
| Ambulante Patient*innen | 1.175.790 | 1.173.267 | -0,2 |
| Ambulanz-Frequenzen | 5.169.393 | 5.206.667 | +0,7 |
| Belagstage | 1.786.797 | 1.787.293 | +0,03 |
| Verweildauer in Tagen | 8,3 | 8,3 | -0,3 |
| Pflegetage | 2.032.269 | 2.034.329 | +0,1 |
|
106.671 | 107.281 | +0,6 |
| Operationen | 128.793 | 131.056 | +1,76 |
Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Zahl der stationären Patient*innen (+0,4 %), der Ambulanzfrequenzen (+0,7 %) sowie die Anzahl der Pflegetage (+0,1 %) leicht an. Im einstelligen Bereich befinden sich Anstiege der Tagespatient*innen (+2 %) sowie der Operationen (+1,76 %) – diese sind ein klarer Produktivitäts- und Steuerungseffekt.
| 2024 | 2025 | in % | |
| tatsächliche Betten im Jahresdurchschnitt | 2.542 | 2.563 | +0,8 |
| Bewohner*innenstand im Jahresdurchschnitt | 2.409 | 2.472 | +2,6 |
| Neuaufnahmen | 1.570 | 1.664 | +6,0 |
| Pflegetage* | 884.835 | 905.482 | +2,3 |
In den Pflegewohnhäusern haben sich sämtliche Leistungszahlen im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Besonders stark gestiegen ist die Anzahl an Neuaufnahmen (+6 %).